Facebook ist ein soziales Netzwerk, das 2004 von Mark Zuckerberg gegründet wurde. Ursprünglich basierte es auf Jahrbüchern, wie sie an US-amerikanischen Colleges existieren. Das Ziel war, möglichst viele Menschen miteinander zu vernetzen. Im Laufe der Jahre hat sich Facebook jedoch weiterentwickelt und dient nun nicht mehr nur als Kommunikationstool für Freunde, sondern auch als wichtiges Instrument für Firmen und Prominente.
Hier sind einige Funktionen von Facebook:
Freunde finden und vernetzen: Nach der Registrierung kannst du Facebook kostenlos nutzen. Du kannst nach Freunden, Kollegen und Bekannten suchen und dich mit deiner Familie vernetzen. So siehst du auf einen Blick, mit wem du in Kontakt stehst. Ihr könnt im Messenger private Nachrichten austauschen, Statusmeldungen teilen, Fotos oder Videos posten und gemeinsam Spiele spielen.
Statusmeldungen und Aktivitäten: Du kannst deinen Freunden mitteilen, was du gerade machst, wie es dir geht und was es Neues gibt. Deine Freunde können dasselbe tun. Was und wie viel du teilst, bleibt dir überlassen.
Abonnieren von Seiten und Personen: Du kannst Nachrichtenseiten, Prominente oder Vereine abonnieren. Wenn du eine Seite mit “Gefällt mir” markierst, erhältst du automatisch die neuesten Inhalte auf deiner Facebook-Startseite. Du kannst auch Inhalte von Freunden und Seiten teilen, kommentieren und mit “Gefällt mir” versehen.
Facebook-Gruppen: Über die Suchfunktion findest du Gruppen zu verschiedenen Themen, die dich interessieren. Hier kannst du Gleichgesinnte treffen, neue Leute kennenlernen oder dich zu interessanten Fragen austauschen.
Facebook ermöglicht es also, Menschen miteinander zu verbinden, Inhalte zu teilen und in Kontakt zu bleiben.
In jeder Sekunde, die wir bei Facebook verbringen, sammelt das Netzwerk Daten über uns. Der Algorithmus kann so Dinge über uns herausfinden, die wir nicht einmal guten Freunden erzählen. Quarks erklärt, wie jede Nutzerin und jeder Nutzer Facebook dabei hilft – aktiv und passiv. (Autor: Jan Koch)
Facebook ist damit nicht allein: Auch Google (Alphabet) und Apple sammeln solche Daten. Wie das funktioniert, erklärt das Video.
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Mehr InformationenDas soziale Netzwerk Facebook gehört wie Instagram und WhatsApp zum Konzern Meta. Auf allen diesen Plattformen kannst du dich mit anderen vernetzen. Die Registrierung ist kostenlos und ab einem Mindestalter von 13 Jahren möglich. Das Alter wird allerdings kaum überprüft.
Für Jugendliche unter 16 Jahren richtet Meta inzwischen automatisch ein Teen-Konto ein. Damit ist eingeschränkt, wer dich kontaktieren darf und welche Inhalte du siehst, außerdem gibt es Zeitlimits. Wer diese Einstellungen lockern will, braucht die Zustimmung der Eltern.
Beim Anlegen eines Profils solltest du dich trotzdem auf die Pflichtangaben beschränken und Facebook sicher einrichten. Gibst du zu viel über dich preis, besteht unter anderem das Risiko von ungewollter Kontaktaufnahme. Eltern sollten sich gemeinsam mit ihren Kindern die Zeit nehmen und deren Facebook-Profil auf Privatsphäre- und Datenschutzeinstellungen überprüfen. So kann Gefahren vorgebeugt werden. Hierbei bietet saferinternet.at mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung Hilfe.
Kann man ein Facebook-Profil später wieder löschen? Ja, aber das ist etwas umständlich.
(Mit freundlicher Genehmigung von klicksafe)
Meta ist ein US-amerikanischer Internetkonzern, der bis 2021 selbst Facebook hieß. Viele Apps, die du jeden Tag benutzt, gehören zu Meta, auch wenn das nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist.
| Dienst | Wofür? | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Soziales Netzwerk, Gruppen, Seiten | Profil auf „privat“ stellen, nur Pflichtangaben machen | |
| Fotos, Reels, Storys | Wer darf dir schreiben? Wer sieht deine Storys? | |
| Threads | Kurze Textbeiträge | Ist mit deinem Instagram-Konto verknüpft |
| Chats, Anrufe, Kanäle | Wer darf dich in Gruppen hinzufügen? | |
| Messenger | Chatten mit Facebook-Kontakten | Nachrichtenanfragen von Fremden ignorieren |
| Meta AI | KI-Chatbot in WhatsApp, Instagram und Facebook | Keine persönlichen Daten eintippen, Antworten prüfen |
| Meta Quest | VR-Brillen und virtuelle Welten | Altersfreigaben und Kontakte in Online-Räumen |
| Smarte Brillen (z. B. Ray-Ban Meta) | Brille mit Kamera und KI | Andere Menschen können unbemerkt gefilmt werden |
Wichtig: Alle diese Dienste gehören zum selben Konzern. Meta kann Daten aus mehreren Apps zusammenführen, zum Beispiel für passende Werbung. In der Kontenübersicht von Meta siehst du, welche deiner Konten miteinander verbunden sind.
Facebook nutzt doch eh keiner mehr oder?
Facebook nutzt doch eh keiner mehr, oder?
Viele Jugendliche nutzen Facebook kaum noch, weltweit ist es aber immer noch eines der größten sozialen Netzwerke. Ende 2023 hatte Facebook laut Meta rund 3,07 Milliarden Nutzer, die mindestens einmal im Monat aktiv waren. Das waren 3 % mehr als im Jahr davor. Die meisten Nutzer kamen aus dem Asien-Pazifik-Raum (rund 1,37 Milliarden). In Europa ging die Zahl dagegen zurück.
Seit 2024 veröffentlicht Meta keine eigenen Facebook-Zahlen mehr. Es gibt nur noch eine Zahl für alle Meta-Apps zusammen (Facebook, Instagram, Messenger, WhatsApp): Im Juni 2026 nutzten durchschnittlich 3,6 Milliarden Menschen täglich mindestens eine dieser Apps. Wie viele davon auf Facebook selbst sind, verrät Meta nicht mehr.
Quellen: Meta Geschäftsbericht 2023; Meta Quartalszahlen Q2 2026
Hier noch zwei Videos zum Nachdenken
Diese Videos stehen stellvertretend für jedes andere soziale Netzwerk.
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