Teil 04 – Sichere Passwörter

Dein Passwort ist wie dein Haustürschlüssel. Wer es hat, kommt an deine Chats, Fotos und Konten.
Hier lernst du, wie du deine Konten richtig absicherst, und zwar ohne dir 50 Passwörter merken zu müssen.

Sieh Dir zum Anfang erstmal das Video an:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Welches Passwort ist sicher?

Lena2009

❌

In Sekunden geknackt. Namen und Geburtsjahre sind das Erste, was ausprobiert wird.

P@ssw0rt!

❌

Unsicher. Sieht kompliziert aus, aber diesen Trick kennt jedes Hacker-Programm.

Kaktus-tanzt-gelb-im-Bus7

✅

Lang und trotzdem leicht zu merken.

So baust du ein starkes Passwort

  • ✅ Lang: Mindestens 12 Zeichen, besser mehr.
  • ✅ Ein Passwort-Satz: 4 oder 5 Wörter, die nicht zusammenpassen. Das ist leicht zu merken und schwer zu knacken.
  • ✅ Keine Namen und kein Geburtstag, weder deiner noch der von deinem Haustier.
  • ✅ Für jedes Konto ein eigenes Passwort.

Tipp dein echtes Passwort nie auf fremden Testseiten ein!

Wenn du testen willst, nimm ein ausgedachtes, ähnliches Passwort.

Auf der Webseite checkdeinpasswort.de kannst du Passwörter überprüfen lassen. Die Seite rechnet dir aus, wie lange ein Hacker mit einem gewöhnlichen Computer bräuchte, um dein Passwort gewaltsam zu knacken. Dort werden dir auch Tipps gegeben, wie du das eingegebene Passwort noch ein Stück sicherer machen kannst.

Wer soll sich das alles merken?

Musst du gar nicht! Dafür gibt es einen Passwort-Manager. Das ist ein sicherer Tresor für alle deine Passwörter. Du merkst dir nur noch ein einziges, das Master-Passwort.

Auf vielen Handys ist schon einer eingebaut:

  • iPhone: die App „Passwörter“
  • Android: der Google Passwortmanager

Das wichtigste Passwort von allen

Dein E-Mail-Passwort. Wer an deine E-Mails kommt, kann über „Passwort vergessen?“ alle deine anderen Konten übernehmen. Nutz es deshalb nirgendwo sonst.

 

Doppelt hält besser: Zwei-Faktor-Schutz

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) brauchst du zwei Dinge zum Einloggen: dein Passwort und einen Code auf deinem Handy.
Selbst wenn jemand dein Passwort klaut, kommt er so nicht rein.

Am sichersten: Code aus einer App, zum Beispiel Google Authenticator oder Microsoft Authenticator.
Auch okay: Code per SMS. Das ist viel besser als gar nichts.

 

So schaltest du 2FA ein

Überprüfung in zwei Schritten aktivieren: 

Die Seite saferinternet.at hat Leitfäden für die großen Portale und Anbieter bereit gestellt. 

Apple  Google  Microsoft  Facebook  Instagram  TikTok WhatsApp  Snapchat

Passkeys eine Alternative zum Passwort?!

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Vielleicht nutzt du schon Passkeys und weißt es gar nicht, denn viele größere Portale bieten diese Möglichkeit schon an. 

Das Wichtigste in Kürze

Lang schlägt kompliziert: Nimm einen Passwort-Satz.

Für jedes Konto ein eigenes Passwort, und ein Passwort-Manager merkt sie sich für dich.

Schalte 2FA ein, vor allem bei E-Mail, Instagram und TikTok.

Passkeys sind noch sicherer als Passwörter.

Probier’s aus!

Öffne heute noch die Einstellungen von deiner Lieblings-App und schalte die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Dauert keine 2 Minuten!