Künstliche Intelligenz - was ist das und wie geht das?
Künstliche Intelligenz (KI) ist wie ein schlauer Computer, der versucht, so zu denken und zu lernen wie ein Mensch. Stell dir vor, du hast einen Freund, der immer besser wird, je mehr er über dich und die Welt lernt. KI kann das auch! Sie steckt zum Beispiel in Sprachassistenten wie Siri, in Suchmaschinen oder in Programmen wie ChatGPT. Manchmal arbeiten auch Roboter mit KI – etwa, um Autos zu bauen oder älteren Menschen bei der Einnahme von Tabletten zu helfen. Noch komplizierter wird es bei selbstfahrenden Autos. KI kann sogar Gesichter erkennen und Sprache nachahmen.
Dieses Video erklärt Dir erstmal wie künstliche Intelligenz funktioniert:
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Mehr InformationenDer Fokus in der KI-Entwicklung liegt vor allem auf der sogenannten „schwachen“ KI (Narrow AI) – also auf Systemen, die für einen klar definierten Bereich gebaut sind, um dort eine einzelne Aufgabe zu lösen. Schwache KI-Systeme besitzen keine echte Intelligenz und kein umfassendes Verständnis von der Welt. Trotzdem können sie Erstaunliches leisten.
Mit solchen „schwachen“ KIs kommen wir täglich in Berührung: bei der Autokorrektur, bei personalisierten Empfehlungen oder bei Übersetzungsprogrammen. Achtung: Auch „schwache“ KI kann uns beeinflussen und je nach Einsatz problematisch sein.
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Mehr InformationenGefahren durch KI für das Internet
1. Diskriminierung durch KI-Modelle
- KI-Modelle lernen aus Trainings- und Testdaten.
- Wenn diese Daten bereits verzerrte Informationen (sogenannten „Bias“) enthalten, beeinflusst das auch das Modell.
- So kann eine KI rassistische, homophobe oder sexistische Vorurteile übernehmen und in ihre Entscheidungen einfließen lassen.
Beispiel – Amazon: Amazon nutzte eine KI, um Bewerbungen vorzusortieren. Die KI schlug fast nur Männer vor, weil sie aus alten Daten gelernt hatte, dass früher häufiger Männer eingeladen wurden. Das zeigt, wie eine KI aus verzerrten Daten sexistische Muster wiederholt.
2. Desinformation
- Desinformation sind bewusst verfälschte, erfundene oder umgedeutete Inhalte, die gezielt verbreitet werden.
- Ziel ist es, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und Menschen zu manipulieren.
- Anders als bei einer einfachen Falschinformation geht es hier um absichtliche Täuschung und bewusste Stimmungsmache.
3. Veränderungen im Internet
- Die Menge an Desinformation hat zugenommen.
- Generative KI kann diese Entwicklung weiter verstärken.
- Das birgt Risiken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gefahren durch KI für Kinder und Jugendliche
- Das Alter der Nutzer*innen wird von KI oft nicht berücksichtigt, was eine altersgerechte Nutzung erschwert.
- Manche Sprachmodelle sind kaum von echter menschlicher Kommunikation zu unterscheiden – Kinder denken dann fälschlich, sie sprächen mit einer echten Person.
- Mit KI können auch Menschen ohne Vorwissen Bildinhalte erzeugen – einschließlich gefährlicher oder jugendgefährdender Inhalte wie Missbrauchsdarstellungen oder extremistischer Propaganda.
- Fehlende oder fehlerhafte Trainingsdaten können zu falschen Informationen führen. KI lässt sich außerdem gezielt für Desinformation missbrauchen.
- Generative KI erleichtert das Vortäuschen einer falschen Identität. Besonders Cybergrooming kann dadurch noch schwerer zu erkennen sein.
- Es ist möglich, gefälschte pornografische Bilder (Deepnudes) oder Deepfakes mit echten Kinderfotos zu erstellen.
- Durch gefälschte Gesichter oder Stimmen können Kinder und Jugendliche Opfer von Cybermobbing werden.
- Die Schutzvorkehrungen in KI-Programmen lassen sich manchmal leicht durch geschickte Anweisungen der Nutzer*innen umgehen.
Was sind denn Deepfakes im Netz?
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Mehr InformationenHier ein Beispiel:
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Mehr InformationenChat GPT, wie funktioniert das eigentlich?
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Mehr InformationenKI Tools kurz vorgestellt
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Mehr InformationenÜbrigens, das Beitragsbild ganz oben habe ich auch mit KI erstellt, und zwar mit Copilot von Microsoft.
So nutzt du KI klug und sicher
KI kann richtig praktisch sein – wenn du weißt, worauf du achten musst. Diese vier Regeln reichen schon:
1. Glaub ihr nicht alles. KI rät manchmal einfach und klingt dabei trotzdem total überzeugt. Sie kann Dinge erfinden, die komplett falsch sind. Wichtiges also immer nachprüfen.
2. Keine privaten Daten eingeben. Name, Adresse, Fotos, Geheimnisse – behalte das für dich. Du weißt nie, was mit den Eingaben passiert.
3. KI ist kein Freund. Sie kann freundlich wirken, ist aber ein Programm. Bei echten Sorgen sind echte Menschen da: Freunde, Familie, oder jemand, dem du vertraust.
4. In der Schule clever, nicht faul. KI darf dir helfen, etwas zu verstehen oder Ideen zu finden. Aber alles abschreiben lassen bringt dir nichts – und viele Lehrkräfte erkennen es sofort.
Kurz gesagt: KI ist ein Werkzeug. Du entscheidest, wie du es benutzt.